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Wahlscheinantrag bequem per Internet

Zur Wahl des Bürgermeisters/ der Bürgermeisterin am 06.09.2019 können Wahlscheine neben den herkömmlichen Beantragungsarten persönlich oder schriftlich (Telefax, E-Mail) auch durch sonstige dokumentierbare Übermittlung in elektronischer Form beantragt werden (§10I KomWO). Wir bieten für Sie zur Wahl die Beantragung eines Wahlscheines per Internet auf unserer Homepage www.au-hexental.de an. Beim Aufruf des Links:

https://ekp.dvvbw.de/intelliform/forms/kivbf/eGovCenter/pool/Wahlschein/KIVBF/dz_ebd_wahlschein/index?ags =08315003

erhalten Sie ein Erfassungsformularfür Ihre Antragsdaten. Die Daten auf Ihrer Wahlbenachrichtigung müssen Sie in das Antragsformular eintragen. Ihnen steht es offen, sich die Unterlagen nach Hause oder an eine abweichende Versandanschrift senden zu lassen. Ihre Antragsdaten werden verschlüsselt über das Internet in eine Sammeldatei zur Abarbeitung übertragen. Sollten Ihre Antragsdaten nicht mit unserem dialogisierten Wählerverzeichnis übereinstimmen, erhalten Sie automatisch einen Hinweis. Der Wahlschein und die Briefwahlunterlagen werden Ihnen von uns anschließend per Post/ Amtsboten zugestellt. Für die automatische Prüfung Ihrer Daten benötigen wir unter anderem zwingend die Eingabe Ihrer Wahlbezirks- und Wählernummer. Sollten Sie Ihre Wahlbenachrichtigung nicht vorliegen haben, können Sie auch formlos per E-Mail an gemeinde@au-hexental.de einen Wahlschein beantragen. In diesem Fall müssen Sie Ihren Familiennamen, Ihren Vornamen, Ihr Geburtsdatum und Ihre Wohnanschrift angeben.

Bei Fragen zum Antragsverfahren wenden Sie sich bitte an Frau Zähringer Tel.: 0761/401399-11, E-Mail: zaehringer@au-hexental.de oder Frau Dold Tel.: 0761-401399-12, E-Mail: dold@au-hexental.de

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Wahlen

Pflanzenrückschnitt an Straßen und Wegen

Bäume und Sträucher bereichern unser Orts- und Landschaftsbild. Sie verbessern die Luft, schirmen vor Lärm ab, spenden Schatten und sind auch Lebensraum für zahlreiche Tiere. An Straßen und Wege angrenzende Bäume und Sträucher dürfen jedoch die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen.  Der Grundstückseigentümer ist verpflichtet, die Bäume und Sträucher zu kontrollieren und ggf. überhängende Äste und Zweige zurückzuschneiden:

  • das Lichtraumprofil für Straßen (4,5 m Höhe) und Gehwege (2,5 m Höhe) herzustellen (s. Skizze),
  • an Kreuzungen, Einmündungen und Kurven das Sichtdreieck bis zu einer Höhe von ca. 0,8 m freizuhalten,
  • Verkehrsschilder und Straßenlampen freizuschneiden.

Skizze:Lichtraumprofil für Straßen und Gehwege

Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen ausreichendes Lichtraumprofil und Sichtfelder das ganze Jahr gegeben sein. Die Ausführung der großen Rückschnittarbeiten bietet sich in den Herbst- und Wintermonaten (Oktober-Februar) aufgrund der Vegetationsruhe und des Vogelschutzes an. Der Rückschnitt sollte in der Form erfolgen, dass vorausschauend der Zuwachs im nächsten Jahr mitbedacht wird. Auch gilt es zu beachten, dass winterkahle Sträucher und Bäume später im belaubten Zustand keine Verkehrsbehinderung darstellen dürfen.

Wir danken Ihnen für Ihre Bemühungen im Interesse der Verkehrssicherheit

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Pflanzenrückschnitt

Ab sofort wird die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern bis auf weiteres untersagt.

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Wasserentnahme

Großes Interesse an Einwohnerversammlung in Au Trotz brütender Hitze und obwohl keine dringenden tagesaktuellen Angelegenheiten anstanden, fanden sich in Au rund 50 interessierte Bürger zur Einwohner-versammlung ein, bei der Bürgermeister Jörg Kindel einen Jahresrückblick gab und über Aktuelles in der Gemeinde berichtete. Bereits seit rund 20 Jahren stand das Thema Hochwasserschutz mehrfach auf der politischen Tagesordnung in Au. Die im Jahr 2014 durch die Verwaltungsgemeinschaft Hexental beschlossene Planung für eine Ein-Becken-Lösung am südlichen Ortsrand von Au (Standort Selzenbach/Enge) stieß vor allem bei Anwohnern und Naturschützern auf heftigen Widerstand. Sie wurde zunächst nicht weiter verfolgt, da für 2015 neue Niederschlagsdaten angekündigt waren, die bereits im Vorfeld erkennen ließen, dass diese Variante keinen ausreichenden Hochwasserschutz für tiefergelegene Siedlungsgebiete in Merzhausen und Freiburg bieten würde. Zum aktuellen Planungsstand gab Herr Neff von der BIT Ingenieure AG einen Überblick. Nachdem u.a. der Deutsche Wetterdienst neue Messdaten geliefert hatte, ergab sich in den Jahren 2015-17 ein "Drunter und Drüber" mit allen Messdaten, das eine zügige weitere Planung verhinderte und aufzeigte, dass frühere Niederschlags- und Abflussmodelle teilweise nicht schlüssig waren. Für einen Schutz gegen ein extremes Hochwasserereignis, das alle 100 Jahre zu erwarten und Voraussetzung für eine Bebauung ist, ist nach den aktuellen Daten eine Mehrbeckenlösung erforderlich, für die rund um Au nur vier Standorte in Betracht kommen.

Das Thema Flüchtlinge wird in Au kaum mehr diskutiert, obwohl in der Gemeinde aktuell 35 Flüchtlinge leben-eine bemerkenswerte Zahl im Verhältnis zur Einwohnerzahl, wie Kindel anmerkte. Erfreulich ist, dass inzwischen die Mehrzahl der Flüchtlinge in eigenen Mietverhältnissen lebt und sich die Flüchtlinge insgesamt gut in die Gemeinde integriert haben. Einen wesentlichen Beitrag hierzu hat der gemeinnützige Verein Neulande.V.-für Kinder und Jugendliche im Breisgau mit seiner Betreuungsarbeit geleistet, für den der geschäftsführende Vorstand Robert Minardi einen kurzen Rückblick hielt. Er konnte bestätigen, dass die Unterbringung unbegleiteter männlicher Jugendlicher bisher problemlos verläuft und lobte die sehr mutige Entscheidung des Gemeinderates zum Bau des Hauses für Flüchtlinge und sozial schwache Personen in der Ortsmitte im Jahr 2017. Die Integration der Jugendlichen in Au sei allerdings relativ zu sehen, denn die Jugendlichen zieht es einfach nach Freiburg. Für einige Jugendliche ist noch immer der ungeklärte Aufenthaltsstatus problematisch, da hiervon u.a. auch Fördermaßnahmen abhängen. Die Containersiedlung für Flüchtlinge zwischen Merzhausen und Au wurde bereits vor einem Jahr wieder geschlossen und ist inzwischen abgebaut.

Der Erweiterungsbau zur Schaffung neuer Kinderbetreuungslätze im Kindergarten St. Johannes am Bürgerhaus liegt derweil nach dem Richtfest im April weiterhin im Kosten- und Zeitrahmen, wie Architekt Richard Stoll berichtete, während er die Baupläne nochmals im Detail vorstellte. Alles geht nur mit viel Druck, merkte er an, aber es laufe insbesondere dank einer sehr guten Abstimmung mit der Kindergarten Leitung sehr gut. Bis Ende September soll der mit Vorrang vorangetriebene Baubereich für die Kinder wieder voll zugänglich sein.

In seinem Überblick über Gemeindethemen zeigte sich Herr Bürgermeister Kindel mit der Finanzlage der Gemeinde trotz Großprojekten wie besagtem Anbau, den abgeschlossenen Straßenbaumaßnahmen im Schloßberggebiet sowie der Ersatzbeschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges zufrieden.

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Einwohnerversammlung

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