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Bekanntmachungen

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe informiert, dass die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz  Informationsmaterial zur Verfügung stellt, die bei Selbsthilfe der Bevölkerung zielgerichtet eingesetzt und kommuniziert werden können.

Die Selbsthilfe der Bevölkerung  umfasst insbesondere die Fähigkeit bei Notsituationen sich und anderen zu helfen, die Kenntnis sich bei Gefahr richtig zu verhalten und die entsprechende Vorsorge zu treffen.

Nachfolgend möchten wir Ihnen die diesbezüglichen Möglichkeiten der kostenlosen und sehr nützlichen Informationsmöglichkeiten darstellen, um diese ggf. zu verwenden und einzusetzen.

Für die Selbsthilfe von Erwachsenen stellt das BBK Ratgeber, Checklisten und Broschüren zur Verfügung. Auf der folgenden Internetseite können Sie unter der Rubrik "Vorsorge und Selbsthilfe" die zahlreichen Informationen abrufen.

 http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Ratgeber.html
 

Am 25.06.2002 wurde vom Europäischen Parlament und dem Rat die „Richtlinie 002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm“ (EU Umgebungslärmrichtlinie) verabschiedet. Diese wurde in Form des § 47, Absatz a-f des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG)in nationales Recht umgesetzt. Mit
der „Umgebungslärmrichtlinie“soll im Rahmen der Europäischen Union ein „gemeinsames Konzept“ festgelegt werden, um vorzugsweise schädliche Auswirkungen, ein-
schließlich Belästigung, durch Umgebungslärm zu verhindern, ihnen vorzubeugen oder sie zu mindern.
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Lärmaktionsplan

Lärmaktionsplanung in Au                       

 Nach europarechtlichen Vorgaben muss auch die Gemeinde Au einen Lärmaktionsplan erstellen. Betroffen ist die L 122, weil hier das Verkehrsaufkommen über drei Millionen Fahrzeugen im Jahr liegt. Die ersten Untersuchungen des von der Gemeinde beauftragten Büros Misera anhand der Lärmkarten der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) haben ergeben, dass in Teilbereichen der Ortsdurchfahrt von Au die Grenzwerte übrschritten sind.

Im Lärmaktionsplan sollen nun Maßnahmen zusammengefasst werden, die zu einer Reduzierung der Belastungen beitragen. Das können u.a. Geschwindigkeitsreduzierungen, Lkw-Nachtfahrverbote, der Einbau von lärmmindernden Fahrbahnbelägen oder auch stationäre Blitzer sein. Direkt lassen sich diese Maßnahmen nicht durchsetzen, jedoch müssen sich andere Planungsträger mit diesen Planungszielen auseinandersetzen und sie in ihrer Abwägung berücksichtigen.

Der Gemeinderat hat  am 19. März.2014  den Entwurf des Maßnahmenkonzeptes vom Büro Misera beraten und dann am 8. Oktober 2014  beschlossen, diesen Entwurf  zum Lärmaktionsplan nun öffentlich  bekanntzumachen und gleichzeitig die Träger öffentlicher Belange zu hören. Im Gremium war die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h in der Ortsdurchfahrt dabei ein Hauptanliegen.

Zudem soll die Bevölkerung nun in einer öffentlichen Veranstaltung, deren Termin alsbald bekanntgegeben wird, Gelegenheit, sowohl zur Informationen als auch zur Erörterung sowie Unterbreitung von Vorschlägen erhalten.

Der Gemeinderat wird dann zu gegebener Zeit über einen ausgearbeiteten Maßnahmenkatalog öffentlich beraten und beschließen. In einer unmittelbar danach stattfindenden Offenlage, zu der die Unterlagen im Rathaus während den üblichen Öffnungszeiten ausliegen werden, kann sich die Bevölkerung nochmals umfassend informieren und auch Äußerungen abgeben. Näheres hierzu wird im amtlichen Mitteilungsblatt  und ebenfalls auf der Homepage bekanntgegeben.

 

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Lärmaktionsplan

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