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Bekanntmachungen

Die Gemeinde Au wird in den Straßen Alte Straße, Schloßbergstraße, Türkheimstraße, Rottbergstraße, Altschlössleweg, Schönensteinstraße, Hartmann-von-Aue-Straße und in der Schnewlinstraße die Straßenbeleuchtung auf die energieeffiziente LED-Technik umstellen. Insgesamt werden 28 Leuchten ausgetauscht.

Gefördert wird die Maßnahme vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Laufzeit des Vorhabens: 1. September 2016 bis 30. August 2017

Förderkennzeichen: 03K03695

 

http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

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Straßenbeleuchtung

Verkehrsführung auf der L 122 in Au

 in Bezug auf den neuen Radschutzstreifen

Seit dieser Woche ist der Radschutzstreifen auf der Dorfstraße fertiggestellt. Damit gilt auch die vom Landratsamt angeordnete Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h in Au.

Aus diesem Anlass geben wir an die  Verkehrsteilnehmer nachfolgend einige rechtliche Hinweise:

Der Schutzstreifen ist durch eine Leitlinie nach Zeichen 340 StVO markiert. Entsprechend den Regelungen in der StVO darf die Leitlinie nicht überfahren werden, wenn dadurch der Verkehr gefährdet wird. Siehe hierzu Anlage 3 zu § 42 Abs. 2 StVO. Auch die Mittelmarkierung ist eine Leitlinie nach Zeichen 340 StVO.

Der Schutzstreifen ist Bestandteil der Fahrbahn, bildet jedoch keinen eigenständigen Fahrstreifen. Er ist deshalb nicht ausschließlich den Radfahrern vorbehalten, sondern darf von anderen Fahrzeugen bei Bedarf überfahren werden. Der Radverkehr darf hierbei nicht gefährdet werden, siehe hierzu auch § 1 StVO.
Eine durchgängige Nutzung des Schutzstreifens ist ausgeschlossen. Die Benutzung des Schutzstreifens durch andere Fahrzeuge als den Radfahrer stellt eine eng begrenzte Ausnahme dar. So kann der Schutzstreifen bspw. für Ausweichbewegungen im Begegnungsverkehr durch Kraftfahrzeuge mitbenutzt werden, wenn auch unter besonderer Vorsicht.

Im Übrigen gilt für den Radfahrer ebenso wie für jeden anderen Verkehrsteilnehmer das Rechtsfahrgebot nach § 2 Abs. 2 StVO. Gibt es demnach auf der rechten Fahrbahnseite einen Schutzstreifen für Radfahrer, so wird die Benutzung dieses Schutzstreifens zwar nicht ausdrücklich geregelt, jedoch durch die Regelungen der StVO abgeleitet, so dass eine indirekte Benutzungspflicht besteht. Die Nichtbenutzung stellt als Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot eine Ordnungswidrigkeit dar.

Grundsätzlich muss nach § 2 Abs. 4 StVO mit Fahrrädern einzeln hineinander gefahren werden. Nebeneinander darf nur gefahren werden, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird. Dies gilt ebenso für das Radfahren auf dem Schutzstreifen.

Auch bei vorhandener Markierung eines Schutzstreifens für Radfahrer haben die Verhaltensregelungen der Straßenverkehrsordnung weiterhin Gültigkeit.
 

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Amtliche Mitteilungen

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe informiert, dass die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz  Informationsmaterial zur Verfügung stellt, die bei Selbsthilfe der Bevölkerung zielgerichtet eingesetzt und kommuniziert werden können.

Die Selbsthilfe der Bevölkerung  umfasst insbesondere die Fähigkeit bei Notsituationen sich und anderen zu helfen, die Kenntnis sich bei Gefahr richtig zu verhalten und die entsprechende Vorsorge zu treffen.

Nachfolgend möchten wir Ihnen die diesbezüglichen Möglichkeiten der kostenlosen und sehr nützlichen Informationsmöglichkeiten darstellen, um diese ggf. zu verwenden und einzusetzen.

Für die Selbsthilfe von Erwachsenen stellt das BBK Ratgeber, Checklisten und Broschüren zur Verfügung. Auf der folgenden Internetseite können Sie unter der Rubrik "Vorsorge und Selbsthilfe" die zahlreichen Informationen abrufen.

 http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Ratgeber.html
 

Am 25.06.2002 wurde vom Europäischen Parlament und dem Rat die „Richtlinie 002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm“ (EU Umgebungslärmrichtlinie) verabschiedet. Diese wurde in Form des § 47, Absatz a-f des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG)in nationales Recht umgesetzt. Mit
der „Umgebungslärmrichtlinie“soll im Rahmen der Europäischen Union ein „gemeinsames Konzept“ festgelegt werden, um vorzugsweise schädliche Auswirkungen, ein-
schließlich Belästigung, durch Umgebungslärm zu verhindern, ihnen vorzubeugen oder sie zu mindern.
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Lärmaktionsplan

Wohnungen und Häuser für die Unterbringung von Flüchtlingen gesucht

Wir suchen  dringend leerstehende oder ungenutzte Wohnungen oder auch Altbauten zur Miete. Die Gemeinde würde den Wohnraum von Ihnen anmieten und für die Miete garantieren.

Manche Vermieter sehen die Flüchtlingsunterbringung mit etwas Unsicherheit, auch hier sichern wir Ihnen Unterstützung  und rasche Hilfe zu.

Wir bitten um Ihre Unterstützung. Wenn Sie Wohnraum zur Unterbringung von Flüchtlingen vermieten würden, bitten wir Sie, sich mit dem Rathaus Frau Lorenz, Tel. 0761/401399-14 oder

lorenz@au-hexental.de in Verbindung zu setzen.

 

Lärmaktionsplanung in Au                       

 Nach europarechtlichen Vorgaben muss auch die Gemeinde Au einen Lärmaktionsplan erstellen. Betroffen ist die L 122, weil hier das Verkehrsaufkommen über drei Millionen Fahrzeugen im Jahr liegt. Die ersten Untersuchungen des von der Gemeinde beauftragten Büros Misera anhand der Lärmkarten der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) haben ergeben, dass in Teilbereichen der Ortsdurchfahrt von Au die Grenzwerte übrschritten sind.

Im Lärmaktionsplan sollen nun Maßnahmen zusammengefasst werden, die zu einer Reduzierung der Belastungen beitragen. Das können u.a. Geschwindigkeitsreduzierungen, Lkw-Nachtfahrverbote, der Einbau von lärmmindernden Fahrbahnbelägen oder auch stationäre Blitzer sein. Direkt lassen sich diese Maßnahmen nicht durchsetzen, jedoch müssen sich andere Planungsträger mit diesen Planungszielen auseinandersetzen und sie in ihrer Abwägung berücksichtigen.

Der Gemeinderat hat  am 19. März.2014  den Entwurf des Maßnahmenkonzeptes vom Büro Misera beraten und dann am 8. Oktober 2014  beschlossen, diesen Entwurf  zum Lärmaktionsplan nun öffentlich  bekanntzumachen und gleichzeitig die Träger öffentlicher Belange zu hören. Im Gremium war die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h in der Ortsdurchfahrt dabei ein Hauptanliegen.

Zudem soll die Bevölkerung nun in einer öffentlichen Veranstaltung, deren Termin alsbald bekanntgegeben wird, Gelegenheit, sowohl zur Informationen als auch zur Erörterung sowie Unterbreitung von Vorschlägen erhalten.

Der Gemeinderat wird dann zu gegebener Zeit über einen ausgearbeiteten Maßnahmenkatalog öffentlich beraten und beschließen. In einer unmittelbar danach stattfindenden Offenlage, zu der die Unterlagen im Rathaus während den üblichen Öffnungszeiten ausliegen werden, kann sich die Bevölkerung nochmals umfassend informieren und auch Äußerungen abgeben. Näheres hierzu wird im amtlichen Mitteilungsblatt  und ebenfalls auf der Homepage bekanntgegeben.

 

Schlagworte: 
Lärmaktionsplan

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