News

Verfahrensablauf
Sie müssen den Bauantrag mit allen erforderlichen Bauvorlagen bei der Gemeinde einreichen, in der sich das Grundstück befindet. Dies ist ab dem 1. Januar 2022 auch vollständig digital möglich (siehe unten ).
Sie benötigen den Vordruck "Antrag auf Baugenehmigung" und die sonstigen Bauvorlagen. Das Formular liegt in Ihrer Gemeinde aus oder steht auch im Internet zum Download zur Verfügung.
Zeitgleich mit diesem Antrag müssen Sie auch den ausgefüllten Erhebungsbogen für die Statistik über die Bautätigkeit einreichen.
Eine Ausfertigung des Bauantrags mit den Bauvorlagen leitet die Gemeinde an die zuständige Baurechtsbehörde weiter. Diese prüft innerhalb von zehn Arbeitstagen, ob die Bauvorlagen vollständig sind und welche anderen Ämter und Dienststellen am Verfahren beteiligt werden müssen. Sind die Bauvorlagen unvollständig, teilt Ihnen die Baurechtsbehörde mit, welche Ergänzungen erforderlich sind. Sobald der Bauantrag und die Bauvorlagen vollständig sind, wird Ihnen der voraussichtliche Zeitpunkt der Entscheidung über Ihren Antrag schriftlich mitgeteilt.
Die Gemeinde benachrichtigt die Eigentümer der an das Baugrundstück angrenzenden Grundstücke (Angrenzer) innerhalb von fünf Arbeitstagen ab dem Eingang der vollständigen Bauvorlagen. Damit erhalten diese die Gelegenheit, innerhalb von vier Wochen Einwendungen zu dem Bauvorhaben vorzubringen. Eigentümer benachbarter Grundstücke, die nicht direkt an das Baugrundstück angrenzen (sonstige Nachbarn), können ebenfalls benachrichtigt werden.
Die Baurechtsbehörde prüft den Bauantrag. Sie hört die Gemeinde, wenn sie nicht selbst Baurechtsbehörde ist, und jene Stellen, deren Aufgabenbereich berührt wird. Dies ist z.B. die Denkmalschutzbehörde, wenn es sich um ein Kulturdenkmal handelt oder das Vorhaben auf ein benachbartes eingetragenes Kulturdenkmal Auswirkungen hat.
Wenn alle Stellungnahmen vorliegen und der Bauantrag geprüft wurde, erfolgt die Entscheidung: Die Baugenehmigung wird erteilt, nur mit bestimmten Bedingungen und Auflagen erteilt oder der Bauantrag wird abgelehnt.
Mit der Ausführung des Vorhabens dürfen Sie erst beginnen, wenn die Baugenehmigung vorliegt und der Baufreigabeschein, der sogenannte "Rote Punkt", erteilt wurde.
Eine öffentlich-rechtliche Bauabnahme erfolgt nur dann, wenn die Behörde dies ausdrücklich angeordnet hat.
Hinweis: Feuerungsanlagen dürfen erst nach Bescheinigung der Brandsicherheit und der sicheren Abführung der Verbrennungsgase durch den Bezirksschornsteinfegermeister in Betrieb genommen werden.


Digitaler Bauantrag
Hier können Bauanträge online digital eingereicht werden. Sollten Unterlagen fehlen, können diese ebenfalls online nachgereicht werden.
Im Anschluss an die Bearbeitung durch die Baurechtsbehörde beim Landratsamt werden Sie informiert, dass die Baugenehmigung digital zum Download bereitsteht. Eine Zustellung in Papierform erfolgt nicht.
So funktioniert's:
1  Erforderliche Unterlagen digital bereithalten
2 Im Servicekonto auf service-bw.de anmelden
(ggf. einmalig kostenlos registrieren)
3 Behörde über die Suchleiste auswählen
4 Reiter „Zugehörige Leistungen“ anklicken und Leistung „Baugenehmigung beantragen“ auswählen
5 Bauantragsformular ausfüllen, Unterlagen hochladen und Antrag absenden
Die Person, die den Antrag einreicht, ist auch gleichzeitig einzige Adressatin der digitalen Baugenehmigung und des Gebührenbescheides. Falls diese Person nicht Bauherrin ist, wird vorausgesetzt, dass sie von dem Bauherrn oder der Bauherrin bevollmächtigt ist. Eine entsprechende Vollmacht ist der Baurechtsbehörde auf Verlangen vorzulegen.
Zur Erstellung eines neuen Bauantrags klicken Sie bitte auf den folgenden Link und folgen Sie den o. g. Anweisungen:
https://www.service-bw.de/

https://www.merzhausen.de/de/Rathaus/Buergerservice-A-Z/Buergerservice?view=publish&item=service&id=105

Schlagworte: 
Bauanträge

Weiteres Vorgehen
Im 4. Quartal 2021 werden an den geplanten Standorten für Hochwasserrückhaltebecken Eberbach, Heimbach (Gemarkung Au) und Stöckenhöfe (Gemarkung Wittnau) die Baugrundverhältnisse mit Rammkernbohrungen, Rammsondierungen und Baggerschürfen erkundet. Die Rammkernbohrungen weisen einen Durchmesser von 178 mm bzw. 80 mm auf. Alle Baugrundaufschlüsse werden nach der Ausführung wieder mit Erdstoffen verfüllt. Technische Fragen zur Baugrunderkundung können an die Ingenieurgruppe Geotechnik, Kirchzarten, Dr. Klein, 07661 93391-0, gerichtet werden. Die betroffenen Grundstückseigentümer werden zeitnah durch die Gemeinde kontaktiert und über die beabsichtigten Maßnahmen informiert.

Schlagworte: 
Hochwasserschutz

Jörg Kindel feierte sein 40-Jähriges Dienstjubiläum
Anfang August konnte Jörg Kindel auf 40 Jahre im öffentlichen Dienst zurückblicken. Neben den Gemeinderäten der Gemeinden Au und Wittnau gratulierte auch der Ehrenbürger und Vorgänger im Amt von Au  Elmar Bitzenhofer. BM-Stellvertreter Wolfgang Schanz konnte humorig über die doch schon lange gemeinsame Zeit im Rathaus Au berichten und überreichte die Dankesurkunde  zum Jubiläum. Als „Gemeinderatsspatzen“ intonierten  er und Dr. Matthias Seelmann-Eggebert als Begleitung am Klavier zur großen Überraschung aller Anwesenden das Lied „Aber dich gibt’s nur einmal für Au“.
Für die Gemeinde Wittnau, in der Jörg Kindel im Oktober 2018 zum Bürgermeister gewählt wurde, übergab Klaus Dieter Trescher zum Jubiläum 10 Flaschen Wein - "stellvertretend für die 10 Flaschen im Gemeinderat", wie er spöttelte. Dr. Ante gratulierte dem aktuell dienstältesten Bürgermeister im Hexental und bezeichnete ihn aufgrund seines stetigen  Einsatzes für die Selbständigkeit der Hexentalgemeinden als „personifizierte Interkommunale Zusammenarbeit".
Aufgewachsen in Merzhausen lebt Jörg Kindel heute in Au zusammen mit seiner Lebensgefährtin Antje Göhring. Seit seiner Ausbildung zum Verwaltungswirt bei der Stadt Freiburg durchlief Jörg Kindel in seiner beruflichen Laufbahn unterschiedlichste Verwaltungsstellen, die wichtige Grundlagen für seine Bürgermeisterämter schufen. Parallel engagiert er sich in zahlreichen Mitgliedschaften und als Dozent für Kommunalrecht.
Viele Weggefährten, aber auch die Mitarbeiter beider Rathäuser in Au und Wittnau ließen es sich anschließend nicht nehmen, mit dem Jubilar in geselliger Runde auf diese lange Zeit anzustoßen.
 

Schlagworte: 
Dienstjubiläum

Sonne für Alle - mit einem Steckersolargerät[1] den Strom einfach selbst machen!

Der „AKA, jetzt!“ schickt ein Balkonkraftwerk auf die Reise - die Gemeinde Au unterstützt die Aktion

Die Argumente sind klar - wir müssen schnellstens klimaneutral werden. Mit einem Balkonkraftwerk kann jeder, der einen Balkon oder Garten besitzt, ob Mieter oder Hauseigentümer ohne großen Aufwand einen eigenen Beitrag leisten und selbst Ökostromerzeuger werden. Bei 20 Millionen Haushalten könnten bis zu 20 Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Ein bis zwei Photovoltaik-Module können mit einem integrierten Wechselrichter an einer Steckdose direkt an das häusliche Stromnetz angeschlossen werden.

Der „Arbeitskreis Klimaschutz Au, jetzt!“ (AKA, jetzt!) hat vor kurzem aus Fördermitteln der Allianz für Beteiligung (AfB) ein Balkonkraftwerk beschafft und verleiht dieses nun an Interessierte. Dabei kommen in der ersten Runde zunächst Auer Bürgerinnen und Bürger zum Zug, später soll die Ausleihe auch für Bewohner der weiteren Hexentalgemeinden möglich sein. Die Reihenfolge der ersten  Auer, die das Balkonkraftwerk für jeweils drei Wochen ausprobieren können, wurde ausgelost. Das Kleinkraftwerk soll bei den Testerinnen und Testern Appetit auf eine eigene PV-Anlage macht. Deshalb unterstützt auch die Gemeinde die Anschaffung von bis zu fünf Balkonkraftwerken in Au mit jeweils 100 €.

Interessierte, die das Balkonkraftwerk in der nächsten Runde testen, oder ein Balkonkraftwerk beschaffen wollen, können sich melden unter der Mailadresse: aka-jetzt@gmx.de. Sollten bis 31. Juli diesen Jahres  mehr Anträge eingehen als Fördermittel zur Verfügung stehen, werden die Begünstigten ausgelost.

Weitere Informationen zum Kauf und zum Anschluss von Balkonkraftwerken gibt es im Netz, z.B. unter https://balkon.solar/ oder https://www.pvplug.de/.

„Das Gerät hinstellen oder befestigen und Stecker in die Steckdose stecken. Das ist nicht nur einfach und sicher, sondern ein demokratisches Grundrecht. Denn Sonne für alle garantiert das Grundgesetzt“

Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.

nun ist der SWR-Film online verfügbar:

https://www.youtube.com/watch?v=zAd5Qr8blcg



[1] Ein PV-Modul mit integriertem Wechselrichter und Kabel samt Stecker.

 

Seiten