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Baumpflanzaktion

Dass der SC Freiburg sich am 14. Bundesliga-Spieltag einen weiteren Auswärtspunkt erarbeitet hat, ist nicht nur wichtig für das Punktekonto – auch die Umwelt profitiert. Denn für jedes erzielte Tor pflanzt Badenova mit der Kinder- und Jugendstiftung „Plant for the Planet“ einen jungen Baum – diese Woche in Au im Hexental. Bürgermeister Jörg Kindel und Thomas Maurer von Badenova halfen engagiert mit, die Bäume einzupflanzen – ebenso Sebastian Neuf vom SC Freiburg.

Nachhaltigkeit beim SC Freiburg – Nachhaltigkeit beim regionalen Energie- und Umweltdienstleister Badenova: In dieser Bundesligasaison sind Tore des SC Freiburg Bäume wert - pro Tor spendiert Badenova einen Baum. So auch für den von Vladimir Darida in der 18. Spielminute verwandelten Elfmeter zur Pausenführung des SC Freiburg beim 1:1 gegen Paderborn. Als Standort für den dem Torschützen gewidmeten Baum wurde die Gemeinde Au im Hexental ausgewählt. Ein Schild neben dem Baum weist auf den SC-Schützen hin.

„Innovativ“, lobt Bürgermeister Jörg Kindel die kreative Verbindung aus sportlichem und ökologischem Erfolg. Der zwischen Bürgerhaus und Rathaus gepflanzte Ahornbaum wird, wie eine intakte natürliche Umgebung generell, ein Stück weit zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. „Der Klimawandel als globale Herausforderung wird noch viel Einsatz verlangen, doch durch viele kleine Schritte engagierter Menschen kann viel erreicht werden. Das Bäumchen wird nicht nur dem Rathaus in absehbarer Zeit einen guten Sonnenschutz bieten, sondern auch eine Menge CO₂ binden“, fügt Bürgermeister Jörg Kindel hinzu. Badenova und die Gemeinde Au sind seit Jahren eng verbunden: Badenova ist für die Erdgas- und Stromversorgung der rund 1.400 Einwohner großen Gemeinde verantwortlich, Au als Gesellschafter an dem Energie- und Umweltdienstleister beteiligt.

Durch die Baumpflanzaktion betonen die Partner SC Freiburg und Badenova ihre Gemeinsamkeiten. Beide fühlen sich der Region verbunden, verfolgen eine nachhaltige Philosophie und investieren in Zukunftsmärkte: „Der SC Freiburg in den sportlichen Nachwuchs, wir in erneuerbare Energien und die Förderung innovativer Energielösungen“, erklärte Thomas Maurer, der bei der Badenova für die Kommunalbetreuung zuständig ist. Sowohl auf dem Fußballplatz, als auch beim Durchsetzen der Energiewende seien Kreativität, Durchhaltevermögen und eine gute Kommunikation zwischen den Beteiligten notwendig. Auch von temporären Rückschlägen dürfe man sich nicht entmutigen lassen.

Begleitet wird die Aktion durch die Kinder- und Jugendstiftung „Plant for the Planet-Freiburg“, welche sich seit Jahren für mehr Klimagerechtigkeit einsetzt. Mit dem Pflanzen neuer Bäume wollen die Kinder aus dem Raum Freiburg einen CO₂ - Ausgleich schaffen und so die Folgen der Erderwärmung abmildern und besonders bedrohte Gebiete wie etwa die Arktis entlasten. „Wir freuen uns, Teil dieser Baumpflanzaktion sein zu dürfen und durch das Pflanzen vieler Bäume, ein Zeichen für den Klimaschutz in unserer Region zu setzen“, so Mike Spothelfer von „Plant for Planet“. Bereits über 700 Bäume haben seine Mitstreiter und er im Raum Freiburg gepflanzt. Entstanden ist die Kinder- und Jugendstiftung 2012: Nachdem 90 Bäume in Freiburg illegal hinter einem Grundstück abgeholzt wurden, gründete der Enkel der Grundstücksbesitzer, Mike Spothelfer, kurzerhand die Gruppe.

Gepflanzt werden die Bäume verteilt über das gesamte Badenova-Marktgebiet, welches sich zwischen Hochrhein und Nordschwarzwald erstreckt. In Au wurde am 11. Dezember ein Ahornbaum gepflanzt. Bäume binden Kohlendioxid und wirken so dem Treibhauseffekt entgegen. Wieviel CO₂ insgesamt durch die Baumpflanzaktion der Badenova gebunden werden kann, bleibt offen. Dies entscheiden alleine die Torschützen des SC Freiburg. Fritz Keller, Vorsitzender des SC Freiburg, versprach jedoch im Vorfeld der Aktion: „Unsere Jungs werden auf dem Platz alles geben, damit Badenova nicht nur einen kleinen Hain, sondern einen dichten Wald pflanzen kann.“

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